Typisches Eifelwetter, ein Pokal und der Kampf ums Ankommen
Wer diese Überschrift liest der weiß wovon die Rede ist. Das legendäre 24h Rennen 2010 schrieb wieder einmal ein spannendes Stück Geschichte. Das lange Rennwochenende begann für das Team von SemiQuarz RACING am vergangenen Donnerstag mit dem Lauf der RCN im Rahmenprogramm des 24h Rennens und endete mit dem Zieleinlauf am Sonntagnachmittag.
Es war kalt und es war regnerisch doch das Team von SemiQuarz RACING nahm dieses Schmuddelwetter auf sich, um den Golf1 im Rahmenprogramm des 24h Rennens einzusetzen. Der Tag begann schon früh für das Privatteam mit dem gelb blauen Golf1. Um 7.00 Uhr Teamtreffen und ein kurzer Check des Autos bevor es auf der Döttinger Höhe in die Startaufstellung ging. Regenrennen stand auf dem Programm. Über 11 Runden hieß es nun Setzrunde, Sprintrunden und die Bestätigungsrunde zu meistern. Es war bei den schwierigen Wetterbedingungen nicht einfach und forderte auch den einen oder anderen Ausrutscher mit Kaltverformung auf der Rennstrecke. Dennoch lief der Golf1 von SemiQuarz RACING nahezu perfekt. All die technischen Probleme, die in der Vergangenheit auftauchten, blieben beim zweiten Lauf der RCN aus. Nicht nur Fahrer Dietmar Henke war beeindruckt von der Leistung des flotten Flitzers. Das gesamte Team war gut drauf und war froh, dass die vielen Verbesserungen am Fahrzeug bewährt haben.
Während das Team von SemiQuarz RACING bei eisigen Temperaturen und Regen an der Boxenmauer ausharrte und auf immer schnellere Rundenzeiten in den Sprintrunden blickte ahnte Dietmar Henke noch nicht, dass er sich auf Pokalkurs befand. Nach dem Rennen war seine Vermutung : „Okay,gutes Mittelfeld“. Doch diese Vermutung war wohl eine Fehleinschätzung. Dietmar Henke und sein Golf konnten sich im ersten Drittel der schnellsten Fahrzeuge in der Klasse H3 platzieren. Am Ende stand die12te Position in der Klasse H3 von 40 gestarteten Rennern in der top besetzten Klasse. Das war eine super Leistung von allen Teammitgliedern, die an diesem Tag für SemiQuarz RACING an der Strecke unterwegs waren und dieses wurde auf der Siegerehrung mit einem Pokal belohnt.
Für Nordschleifenliebhaber Dietmar Henke war der Motorsporttag aber noch nicht beendet, denn in seinem Terminplaner stand noch das Nachttraining für das 24H Rennen. Dietmar Henke ging als Gaststarter für das Team Godesberg -GMC- mit einem Seat Ibiza in der Klasse SP3 an den Start. Gemeinsam mit drei weiteren Fahrern teile er sich das Cockpit der Startnummer 168. Hierbei stand für Dietmar Henke nicht das vorne mitfahren im Mittelpunkt sondern einfach nur mit einem tollen Team "dabei gewesen" zu sein. Ein Teil vom 24h Rennens sein, die Atmosphäre zu spüren und das Miterleben dieses einmaligen Motorsportevents. Seine Stints verliefen während des gesamten Trainings und Rennens problemlos und ohne Schäden.
Ein Getriebeschaden zwang das Team Sonntagmorgen eine größere Reparatur vorzunehmen. Hierbei waren alle Teammitglieder hoch motiviert, um das Auto wieder ins Rennens zu bringen. Denn wenn man am härtesten Rennen der Welt teilnimmt gibt es kein Aufgeben sondern nur kämpfen bis zum Schluss. Denn alle wollen nach Ablauf der 24 Stunden die Ziellinie unter jubelnder Mannschaft an der Boxenmauer und jubelnden Fans auf der Tribüne überfahren. Es gibt keinen schöneren Moment für alle Fahrer und Teammitglieder. Wie viele Rundenzahlen dann letztendlich gefahren wurden ist in diesem Moment zweitrangig. So auch bei Dietmar Henke und dem Team GMC Godesberg. Die 24 Stunden 2010 waren so spannend wie kein anderes 24h Rennen zuvor. Die Topteams, die hoch gehandelt wurden, wurden Opfer technischer Defekte und von Unfällen. Die Nordschleife verlangte Fahrern und Material alles ab. Und das ist die Hauptmotivation und der Antrieb, weshalb Dietmar Henke und sein SemiQuarz RACING Team schon den 24H in 2011 entgegenfiebern.
Das Team von SemiQuarz RACING möchte Gesamtsiegern des 24H Rennens um Charly Lamm und Dr. Mario Theissen gratulieren.
To finish first, first you have to finish.
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