Angriffslustig wie nie zuvor!
Seit vergangenem Jahr geht semiQuarz RACING mit einem Renault Clio in Cup-Version an den Start der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, kurz VLN. Auch in der am 2. April beginnenden Saison 2011 wird semiQuarz RACING mit dem Renault Clio an den Start gehen. Mit neuem Look und besserer Performance sollen erste Pokale eingefahren werden.
In der Szene der Langstreckenrennen auf dem Nürburgring und der Nordschleife gilt der Renault Clio in Cup-Version als ausgesprochen zuverlässiges Fahrzeug. Robust mit standfester Technik und jeder Menge Leistung bietet das Auto unglaublichen Fahrspaß für wenig Geld. Das ist auch der Grund, warum Dietmar Henke, Teamchef und Fahrer von SemiQuarz RACING aus Paunzhausen bei München auf die Rauten-Marke aus Frankreich setzt: „Der Renn-Clio ist im Preis-Leistungs-Verhältnis nahezu unschlagbar. Anschaffung, Ersatz- und Zubehörteile bewegen sich im vernünftigen Verhältnis“, erklärt Henke seinen Grund, auch 2011 auf den Clio zu setzen. Überdies sei, so die Ergänzung, das Starterfeld mit nunmehr einer eigenen Wertung im Gesamtklassement der VLN überaus interessant. „Es sind 30 Autos für die Clio Cup-Wertung gemeldet, das verspricht heiße Kämpfe für Fahrer und Teams und eine gute Show für die Fans der VLN“, so Henke weiter. Über Winter hat der semiQuarz-Clio eine echte Schlankheitskur erfahren, wurde gleichzeitig technisch verbessert, um semiQuarz RACING für die ausstehenden zehn Rennen der VLN wettbewerbsfähig zu machen.
Neue Optik, bewährter Teamkollege
Nicht nur technisch legte das Team Walli, in dessen Händen sich der Clio von semiQuarz RACING vor, während und nach der Saison befindet, massiv Hand an. Auch optisch hat sich einiges getan. Dietmar Henke: „Das Team Walli hat viel und ordentlich über Winter gearbeitet. Die Farbgebung dürfte in der VLN einzigartig sein. Der Wagen wurde mit einem Foto beklebt, das Motiv stammt vom Hauptsponsor SemiQuarz. Wir wollen vorm Saisonstart nicht alles verraten, aber soviel sei gesagt: Aufgrund des Motivs haben wir uns entschlossen, dem Auto den Namen „Vader 1“ zu geben. Wenn man das Auto sieht, weiß man, warum.“
Wie schon im letzten Jahr setzt Teamchef Dietmar Henke bei der Betreuung seines Rennautos auf die Erfahrung des Team Walli. Die Crew kümmert sich aber nicht nur um funktionierende Technik, sondern auch um Fahrer und Gäste. Denn: Neben Veranstaltungen für die Sponsoren bietet das Team auch Taxifahrten für rennsportinfizierte Nordschleifenfans an. Warum Dietmar Henke VLN und Nordschleife fährt, hat er schnell erklärt: „Die Rennserie ist für ambitionierte Privatfahrer mit Amateurstatus die höchste Liga und die Nordschleife wie ein Virus: Wer hier mal gefahren ist, braucht keine anderen Strecken mehr.“
Unterstützung erhält Fahrer und Teamchef Dietmar Henke von Konstantin Wolf. Der aus Unterschleißheim stammende Rennfahrer hat reichlich Nordschleifenerfahrung und war bereits im vergangenen Jahr im semiQuarz-Clio bei der VLN unterwegs. Dietmar Henke: „Ich schätze Konstantin als Freund und Fahrer. Er ist ruhig, kann exakte Aussagen zum Auto machen und seinen Fahrstil bezeichne ich als besonnen, aber dennoch schnell. Ich denke, dass unser Gesamtpaket in der kommenden Saison ein gutes und durchaus konkurrenzfähig ist. Unser Ziel sind Pokalplätze – ein durchaus realisierbarer Gedanke. Wir alle freuen uns schon jetzt auf die kommende Saison.“ semiQuarz RACING hat geplant, an den zehn Rennen der VLN teilzunehmen. Beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring und der Nordschleife wird Dietmar Henke als Gastfahrer in einem anderen Team an den Start gehen.
Text und Fotos: Redaktionsbüro Meuren